Südamerikanische Klänge und Dvořáks berühmte Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ im Eröffnungskonzert

Das erste Philharmonische Konzert der neuen Konzertsaison der Elbland Philharmonie Sachsen steht ganz unter dem Motto „Neue Welten“. Unter Leitung von Chefdirigent Ekkehard Klemm spielt das Orchester Werke von Márquez, Piazolla, Franke und Dvořák. Eröffnet wird das Konzert mit dem Danzon Nr. 2 des Mexikaners Arturo Márquez. Das Werk besticht durch eingängige Melodien, virtuose Soli aus dem 0rchester, lateinamerikanischen Rhythmus sowie mitreißendes Tempo und wurde damit ein Klassiker der Moderne. Ebenfalls südliches Flair versprüht der argentinische Tango, der insbesondere durch die Klangfarbe des Bandoneons geprägt ist. Mit seinem Tango „Nuevo“ wurde Astor Piazolla ab den 1950er Jahren zum großen Erneuerer und weltweiten Repräsentanten der Musik vom Rio de la Plata. Er spielte selbst Bandoneon und schrieb für dieses Instrument sein „Aconcagua“, ein Konzert für Bandoneon, Perkussion und Streichorchester. Als Solist für die Konzertreihe des Orchesters konnte der aus Norwegen stammende Per Arne Glorvigen gewonnen werden. Der international bekannte Bandoeon-Solist spielte bereits die Uraufführung von Bernd Frankes „open doors“ for bandoneon and orchestra, das ebenfalls im Konzert erklingt und erstmals am 21. Januar 2003 im Gewandhaus zu Leipzig vom MDR-Sinfonieorchester aufgeführt wurde. Nach der Konzertpause erklingt die berühmte 9. Sinfonie von Antonín Dvořák. Er orientierte sich bei der Komposition des Werkes an den Melodien der indianischen Ureinwohner und verschmolz diese mit der böhmischen Klangtradition sowie europäischer Harmonik. 30 Minuten vor Beginn des Konzertes findet eine Einführungsveranstaltung statt. Das Konzert wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

MittenDrin im Konzert: als Highlight für die Konzertbesucher werden die philharmonischen Konzerte in Riesa jetzt in einer anderen Aufstellung gespielt: Das Orchester sitzt im Saal und die Zuhörer – je nach Wunsch – mittendrin oder am Rand des Orchesters. Chefdirigent Ekkehard Klemm nennt diese Konzerte deshalb „Herzkammer-Konzerte“: der Konzertbesucher kann quasi „im Herzen des Orchesters “ sitzen, wo die Musik entsteht.

Termine:

4. Oktober 2018 · 19.30 Uhr Marienkirche Pirna
5. Oktober 2018 · 19.30 Uhr Theater Meißen
6. Oktober 2018 · 17.00 Uhr Stadthalle „stern“ Riesa (AR)
7. Oktober 2018 · 19.00 Uhr Landesbühnen Sachsen Radebeul

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