Ganzjahresreifen können eine Alternative zu Sommer- und Winterpneus sein.

Von „O bis O“ – nach dieser Faustregel sollten Autofahrer bereits im Oktober auf Winterreifen umrüsten und diese bis Ostern fahren. Viele empfinden den halbjährlichen Wechsel von Sommer- auf Winterreifen allerdings als lästig, da er mit Zeit und Kosten verbunden ist. „Ganzjahresreifen können in diesem Zusammenhang eine sinnvolle Alternative zu Winter- und Sommerpneus sein“, meint Fachjournalist Martin Blömer von RGZ24.de.

Guter Grip bei Kälte und Hitze Die Anforderungen an die Allrounder sind hoch. Schon saisonale Reifen müssen gegenläufige Eigenschaften abdecken, beispielsweise zwischen Nasshaftung und Rollwiderstand. Bei einem Ganzjahresreifen vergrößert sich diese Anforderungsspanne noch. Der Pneu muss bei sehr unterschiedlichen Temperaturen in Sommer und Winter auf trockener Straße, bei Nässe und Schnee funktionieren und höchste Sicherheit bieten. Goodyear beispielsweise setzt beim Allrounder Vector 4Seasons deshalb auf die so genannte „SmartTRED-Technologie“ mit spezifischen Profilzonen am Pneu, die sich den unterschiedlichen Straßenverhältnissen anpassen. Beim Ganzjahresreifen „Fulda MultiControl“ wird eine Lamellentechnologie namens 3D-Bubble-Blade eingesetzt, die für dauerhaft hohen Grip bei Schnee und Eis und gleichzeitig für gute Fahrstabilität auf trockener Straße sorgt.

Ganzjahresreifen nicht für jeden geeignet Trotz aller guter Wintereigenschaften der Allrounder hat eine Regel weiter Bestand: Ganzjahresreifen sind geeignet für diejenigen, die in schneeärmeren Regionen und in Städten fahren und überwiegend kurze Strecken zurücklegen. Wer vorwiegend in schneereichen, gebirgigen Gegenden unterwegs ist und einen hohen Anspruch an Fahrdynamik hat, sollte auf Winter- und Sommerreifen zurückgreifen, da die Spezialisten für diese Einsatzzwecke einfach leistungsfähiger sind.

Foto: djd/Goodyear

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