Benzinverbrauch · Schnell angewöhnt, viel gespart

Mit ein paar einfachen Schritten ist man günstiger mobil.

Wellenartig bewegen sich die Benzinpreise nach oben und unten. Doch egal, wieviel man zahlt, wer sich einfach angewöhnt, sparsamer zu fahren, kommt immer am besten weg. Und das funktioniert schon mit ein paar einfachen Tricks, die man sich so sehr angewöhnen sollte, dass man nicht mehr darüber nachdenkt und sie ganz automatisch macht. Die wichtigste Regel lautet dabei: vorausschauend fahren. Wer dies konsequent umsetzt, kann den Spritverbrauch laut den Experten des Auto Clubs Europa (ACE) um bis zu 25 Prozent vermindern. Dazu gehört, schon beim Anblick einer roten Ampel vom Gas zu gehen und ohne auszukuppeln das Auto langsam ausrollen zu lassen. Am besten so lange wie möglich. Allerdings nicht so, dass man für andere Verkehrsteilnehmer zum Hindernis wird.
Im Stehen lohnt es sich ab einer Wartezeit von mehr als 20 Sekunden den Motor auszuschalten. Springt das Licht wieder auf grün, kein Gas geben beim Anlassen. Auch das spart Sprit. Beim Beschleunigen beeinflusst der Moment, in einen höheren Gang zu schalten, deutlich den Verbrauch. „Der richtige Schaltzeitpunkt ist meist schon bei etwa 2.000 Umdrehungen pro Minute erreicht“, erklärt der Kfz-Experte vom ACE, Philipp Heise, dazu. Zudem rät er, im Stadtverkehr im fünften oder sechsten Gang unterwegs zu sein. Die Annahme, fahren im unteren Drehzahlbereich schade dem Motor, sei falsch. Während des Beschleunigungsvorgangs sollten sparsame Fahrer das Gaspedal etwa zu Dreivierteln durchtreten. Dies generiere den besten Wirkungsgrad, um die Kraft des Motors mit so wenig wie möglich verbrauchtem Benzin optimal umzusetzen. Auch wer unnötigen Ballast durch die Gegend kutschiert, zahlt unfreiwillig an der Tankstelle drauf. Und das Auto regelmäßig zur Inspektion zu bringen und den korrekten Reifendruck zu nutzen, gehören ja zu den Grundregeln beim sparsamen Verbrauch von Benzin.

Foto: dmd/thx

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