Bewegung & Genuss zwischen Wäldern und Seen

Kneipps Comeback: nachhaltige Erholung in der Feldberger Seenlandschaft.

Auf natürlichem Weg die Gesundheit fördern – dieses nachhaltige Credo entspricht den Lehren von Sebastian Kneipp. Wie modern die Erkenntnisse des Pfarrers heute sind, das zeigt sich in der Feldberger Seenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Dort finden sich viele Möglichkeiten, Kneipps zentrale Elemente wohltuend zu erfahren. Dazu gehört der Bereich Wasser mit mehr als 120 Anwendungen wie Tautreten und kalten Armbädern. Aber auch die Heilkräuter, die vollwertige Ernährung und die Bewegung sind Teile der Kneipp’schen Lehre, die ihr Comeback feiert.

Fit werden an der frischen Luft Sich an der frischen Luft zu bewegen und dabei zu erholen, dazu lädt die Feldberger Seenlandschaft mit ihren stillen Seen, sanften Hügeln und den Wiesen voller wilder Kräuter geradezu ein. Genussvoll wandert man dort auf gut ausgebauten Wegen durch eine abwechslungsreiche Gegend, geprägt durch die Gletscher der letzten Eiszeit. Eine Symbiose aus Gesundheitserlebnis und Erholung bietet der Kurwald Lichtenberg: Rund um das Seehotel Lichtenberg gibt es auf neuen Pfaden fantasievolle Elemente, die die Aufmerksamkeit schärfen und zu spielerischer Bewegung in und mit der Natur einladen. Das sind zum Beispiel Kneipp-Wanderstrecken, ein Barfußpfad oder Balancierstämme. In der freien Natur etwas für das Wohlbefinden unternehmen, das ist auch im Natur-Fitness-Park rund um den Feldberger Haussee möglich: Fünf zertifizierte, unterschiedlich schwierige Nordic-Walking-Routen gibt es dort ebenso wie einen nach modernen sportmedizinischen Erkenntnissen aufgebauten Fitnessparcours.

Falladas Fridolinweg begeistert auch Familien Ein Tipp für Naturliebhaber und Familien ist Falladas Fridolinweg. Die rund zehn Kilometer lange Rundtour führt durch die hügelige Landschaft am südlichen Ende des Schmalen Luzins. Höhepunkt ist die Fahrt über den See mit einer kleinen, handbetriebenen Fähre. Der Weg ist nach Fridolin, dem frechen Dachs, benannt. Ihn kennen viele Kinder und Erwachsene aus einem Buch des Schriftstellers Hans Fallada, der in Carwitz gelebt hat und dessen Wohnhaus nun das Hans-Fallada-Museum beherbergt.

Wer nach einer anstrengenden Wanderung die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren will, kann dies zum Beispiel an der Wassertretanlage aus Natursteinen an der alten Marienquelle tun. Oder er kann seine Arme in das dafür geschaffene Becken der Kneippanlage im Kurpark tauchen. Tief durchatmen heißt es dann im Gräserlabyrinth, das im Zentrum des Kurparks die Sinne belebt. Regionale Produkte und heimische Kräuter bilden auch die Basis der kulinarischen Köstlichkeiten, zu denen die Feldberger Gastronomen einladen – wie etwa zu einem Kneippfrühstück oder -menü.

Fotos: djd/www.feldberger-seenlandschaft.de

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