Berufe: Per Fernstudium zum Wirtschaftsingenieur oder Wirtschaftspsychologen.

Die Zahl der Studiengänge an deutschen Hochschulen ist mittlerweile fast unüberschaubar geworden. Das beliebteste Fach bei Frauen wie bei Männern bleibt allerdings die Betriebswirtschaftslehre (BWL). Daneben gibt es aber auch viele Studieninteressenten, die sich für Wirtschaftswissenschaften an der Schnittstelle zu anderen Disziplinen begeistern können – etwa für den Wirtschaftsingenieur oder für die Wirtschaftspsychologie. Wer in einem dieser Fachgebiete durchstarten möchte, kann beispielsweise ein Fernstudium absolvieren. Es ist zum einen attraktiv für Abiturienten mit speziellen Interessen – und zum anderen auch für diejenigen, die bereits beruflich aktiv sind und nach einem Kick für die Karriere suchen oder sich gezielt verändern möchten.

Wirtschaftsingenieur: Für Schnittstellenfunktionen qualifizieren Die PFH Private Hochschule Göttingen zum Beispiel bietet berufsbegleitende Bachelor-Fernstudiengänge zum Wirtschaftsingenieur (B.Eng.) und in Wirtschaftspsychologie (B.A.) an. Die Studiengänge sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Ein Wirtschaftsingenieur etwa erwirbt breite Kenntnisse sowohl in den Ingenieurs- als auch in den Wirtschaftswissenschaften. Dadurch verstehen Absolventen sowohl technische als auch wirtschaftliche Abläufe, sie können solche Prozesse koordinieren und optimieren. Schnittstellenwissen aus den Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften ist vor allem im unteren und mittleren Management gefragt, etwa im Qualitätsmanagement, in der Produktionsleitung oder dem Innovations- und Technologiemanagement. Der Studiengang erstreckt sich über drei oder vier Jahre, bestimmte Ausbildungs- oder Studienleistungen können anerkannt werden und die Laufzeit verkürzen. Der Einstieg ist viermal im Jahr möglich. Alle weiteren Infos gibt es unter www.pfh.de.

Wirtschaftspsychologie: Sich selbst und seine Mitmenschen besser einschätzen Nach einem Fernstudium der Wirtschaftspsychologie kann man sich und seine Mitmenschen besser einschätzen und Handlungsmotivationen verstehen. Diese Fähigkeiten werden etwa im Sozial- und Personalwesen oder auf Managementebene nachgefragt. Der Studiengang erstreckt sich ebenfalls über sechs bis acht Semester und ist stark anwendungsorientiert. Anwendungsfächer sind beispielsweise die Markt- und Werbepsychologie sowie die Arbeits- und Organisationspsychologie. Die Studierenden erhalten Einblick in Unternehmensaktivitäten wie Produktion, Marketing, Vertrieb, Finanzierung, Organisation und Logistik. Das während des Studiums erworbene Wissen macht die Absolventen zu Experten für das Verhalten von Menschen in ihrem betriebswirtschaftlichen Umfeld.

Fotos: djd/PFH Göttingen/contrastwerkstatt/industrieblick – stock.adobe.com

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