Die Faszination der Einheit von Fahrer & Auto

Eine japanische Legende wird 30.

Wer heute nach einem Roadster mit Charakter und Standvermögen sucht, wird am Mazda MX-5 nicht vorbeikommen. Bezahlbarer Fahrspaß für alle, die das Gefühl von Wind im Haar in einem Roadster lieben – diese Zutaten sichern dem kleinen Flitzer von Mazda eine hohe Nachfrage seit 30 Jahren. Die vierte Generation setzt die Erfolgsstory fort.

Sportwagen-Tugenden gepaart mit Zuverlässigkeit Genau genommen begann die Geschichte des Fahrzeugs bereits in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Der autobegeisterte Motorjournalist Bob Hall entwickelte die Idee, die Faszination englischer Sportwagen mit der Zuverlässigkeit japanischer Automobiltechnik zusammenzuführen. 1979 bekam er die Möglichkeit, seine Idee bei dem damaligen Mazda-Entwicklungschef Kenichi Yamamoto vorzustellen. Sie zündete, nachdem dieser einen Triumph Spitfire auf malerischen Wegen gefahren hatte.

Zehn Jahre von der Idee bis zur Serienreife Bis zur Vorstellung des ersten Modells auf der Chicago Motor Show 1989 vergingen nochmals fast zehn Jahre, in denen am Design und an der Technik gefeilt wurde. Schließlich galt es, einen hohen Anspruch zu erfüllen: „Jinba Ittai“, was zu Deutsch in etwa die Einheit zwischen Pferd und Reiter bedeutet. Dafür wurde eine Reihe von Zielen festgelegt. Alle Komponenten sollten die ultimative Verbindung zwischen dem Fahrzeug und seinem Fahrer herstellen und ihm gleichzeitig das Gefühl geben, zu einer Einheit mit dem Auto zu verschmelzen. Das Cockpit spricht alle fünf Sinne an und gibt dem Fahrer die Möglichkeit, das Potenzial des Wagens voll zu entfalten.

Mit der Einheit von Fahrer und Fahrzeug auf die Überholspur Das Konzept überzeugte Sportwagenfans. Im Heimatmarkt Japan war der Andrang hoch, als an 46 Verkaufsstellen die Türen für Vorreservierungen geöffnet wurden. Die vierte Generation des Sportwagens kommt nach gut einer Million verkaufter Exemplare unverändert gut bei den Autofahrern an. Das liegt sicher daran, dass man am Grundkonzept des Fahrzeugs mit Frontmotor und Heckantrieb nichts veränderte – während Design und Technik immer auf den neuesten Stand gebracht wurden. Zum Jubiläum stellte das Unternehmen ein Sondermodell vor, das mit 3.000 Exemplaren weltweit und 350 für Deutschland ein exklusives Vergnügen bleiben wird. Die Jubiläumsedition in Racing-Orange mit passend gefärbten Bremssätteln steht auf 17-Zöllern und wird von einem handgeschalteten 2-Liter-Motor mit 184 PS angetrieben. Bereits nach 20 Tagen war sie in Deutschland restlos ausverkauft.

Kodo: Design mit Herzschlag und Seele Kodo-Design – der Begriff hat einen angenehmen Klang, doch hierzulande wissen wahrscheinlich die wenigsten, was sich dahinter verbirgt. Kodo ist ein japanischer Begriff, der sich in etwa mit Herzschlag übersetzen lässt. Diese Art des Designs, das auch das aktuelle Modell des Mazda MX-5 prägt, will das Herz der Menschen berühren und nicht nur eine gefällige Form schaffen. Sie basiert auf der japanischen Auffassung, dass sorgfältige Handwerkskunst in ein Objekt übergeht und ihm eine Seele verleiht. Unter www.mazda.de sind dazu mehr Informationen zu finden.

Fotos: djd/Mazda

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