…mit „Im Weißen Rössl“ 3.9., „Tango Piazzola“ 9. u. 10.9. und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ 16.9.2017

Die Landesbühnen gastieren auch in diesem Jahr auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch. 

3. Sept. 2017, 16.00 Uhr „Im weißen Rössl“
SINGSPIEL VON RALPH BENATZKY, FASSUNG «BAR JEDER VERNUNFT»

«Die ganze Welt ist himmelblau» singt die Berliner Urlauberin Ottilie ihrem frisch verliebten Anwalt Otto ins Ohr. Leopold, der in seine Chefin Josepha Vogelhuber verliebte Zahlkellner des Nobelhotels am Wolfgangsee, mahnt dagegen seine Gäste «Wenn es hier mal richtig regnet, ja da regnet es sich ein». Ein Spreeathener Hemdhosenfabrikant erhält das eingeklagte Patent mit der rückwärtigen Knopfleiste gratis als Zugabe zum Anwaltsschwiegersohn und ein reiselustiger aber poetenarmer Gute-Laune-Professor sein herrliches Dampfrossfinale. Kein weißes natürlich – das gibt es für die drei Liebespaare im Rössl, die sich finden, streiten, versöhnen und singen: «Es muß was Wunderbares sein …»!

9. und 10. Sept. 2017, jeweils 16.00 Uhr „Tango Piazzolla“
TANZTHEATER VON CARLOS MATOS MIT DER MUSIK VON ASTOR PIAZZOLLA –

Der Tango als «Musik der Sehnsucht» entstand um 1880 in den Hafenvierteln von Buenos Aires, wo Musiker in den zahlreichen Bordellen für Unterhaltung sorgten.

Von hier aus verbreitete sich der Tango Argentino, in dem sich Weltschmerz mit erotischem Verlangen paart, wie Fieber wellenförmig über die Erde und wurde im Vorkriegseuropa als «Tanz auf dem Vulkan» gesellschaftsfähig. Einen weiteren Popularitätsschub erfuhr der Tango durch den genialen Komponisten und Bandoneonspieler Astor Piazzolla, der den traditionellen Tango um Elemente der klassischen Moderne und des Jazz erweiterte und damit grundsätzlich erneuerte.

Diese Kunstform des Tango Nuevo ist es, die Carlos Matos zu einem «Abend der zerbrochenen Träume» inspiriert hat: Junge Menschen auf der Suche nach Glück und Orientierung in einer zunehmend orientierungslosen Welt begegnen der leidenschaftlichen Musik Astor Piazzollas.

«Faszination unerfüllter Sehnsucht. Argentinische Leidenschaft und sinnliches Tanztheater.» DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

16. Sept. 2017, 11.00 und 16.00 Uhr „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“
MUSICAL ZUM GLEICHNAMIGEN TSCHECHISCH-DEUTSCHEN MÄRCHENFILM (AB 5) | KATRIN LANGE (BUCH), EDITH JESKA (LIEDTEXTE), THOMAS ZAUFKE (MUSIK), KAREL SVOBODA (FILMMUSIK)

Täglich wird Aschenbrödel von ihrer Stiefmutter und Stiefschwester ungerecht behandelt. Da hilft nur die Flucht in den Wald. Eines Tages trifft sie dort den Prinzen und seine Freunde, die sehr respektlos mit der Natur umgehen. Sie verpasst ihnen einen Denkzettel. Der Prinz kann die bezaubernde «Wurzelhexe» nicht vergessen. Auf einer Jagd hofft er, sie wiederzusehen. Aschenbrödel ist tatsächlich da: im gezauberten Jägerrock. Dem Prinzen gibt sie sich nicht zu erkennen, auch nicht, als sie als schöne Unbekannte auf dem Brautschau-Hofball erscheint und beide verliebt miteinander tanzen. Zwei Zaubernüsse haben Aschenbrödel bislang geholfen, die dritte entfaltet ihre Kraft erst, wenn der Prinz Aschenbrödels Rätsel gelöst hat …

Informationen & Karten: www.konzertplatz-weisser-hirsch.de und Kasse der Landesbühnen Sachsen GmbH,  Meißner Str. 152, 01445 Radebeul; Tel. 0351/ 89 54 214, Fax 0351/ 89 54 213, www.landesbuehnen-sachsen.de · Felsenbühne Rathen, Amselgrund 17, 01824 Kurort Rathen,  Tel. 035024/ 777-0 www.felsenbuehne-rathen.de

Foto: Hagen König

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