Das Schauspiel von Wolfgang Borchert feiert
am 12. Januar in Radebeul auf den Landesbühnen seine Premiere.

Der junge Unteroffizier Beckmann (Felix Lydike) kehrt drei Jahre nach der Schlacht um Stalingrad zurück nach Deutschland. Hinkend, weil ihm die Kniescheibe weggeschossen wurde, gehüllt in einen Heeresmantel und auf der Nase immer noch die Brille, die er unter der Gasmaske trug, hat er doch überlebt und hofft, dem Schrecken entkommen zu sein. Aber der Albtraum geht weiter.
Traumatisiert vom Krieg und an der eigenen Schuld leidend, sucht er in seiner Heimatstadt nach Menschlichkeit und Geborgenheit. Seine Frau lebt jedoch inzwischen mit einem anderen Mann und seine Eltern haben sich als einst überzeugte Nationalsozialisten das Leben genommen. Die Daheimgebliebenen begegnen ihm mit Desinteresse und Ablehnung und die Türen schlagen vor ihm zu. Wie im Fieber wandert er verloren durch seine zerstörte Heimatstadt und findet sich nicht mehr zurecht zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität, Leben und Tod. Selbst die Elbe, in der er sich zu ertränken versucht, will ihn nicht haben und spuckt ihn wieder aus. Für Beckmann gibt es keinen Platz.
Peter Kube und Ute Raab inszenieren dies Stück, welches mit seinen Fragestellungen – angesichts weltweiter kriegerischer Auseinandersetzungen – von einer bestürzende Aktualität ist.

Termine
Premiere am 12. Januar um 19.00 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

30. Januar um 18.00 Uhr Theater Meißen

1. und 2. Februar jeweils 19.00 Uhr in der Klosterkirche Riesa

Tickets erhältlich unter Tel. 0351 / 8954-0 & www.landesbuehnen-sachsen.de

+++ Gewinnspiel +++ Gewinnspiel +++ Gewinnspiel +++ 

Wir verlosen unter allen Teilnehmern 1 x 2 Freikarten für den 18.01. um 19.30 in Radebeul.

Mitmachen ist denkbar einfach: Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Draußen vor der Tür“ sowie Ihre Kontaktdaten an: gewinnspiel@elbgefluester.de oder senden Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Draußen vor der Tür“ an Elbgeflüster, Goethestr. 81, 01587 Riesa. Bitte Ihre Telefonnummer nicht vergessen. Einsendeschluss: 10.01.2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto: Martin Reißmann

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