Dresscode für heiße Sommertage

Business-Outfit: Bekleidungstipps für Männer und Frauen.

Heiße Sommertage sorgen am Badesee für Spaß und sind an lauen Abenden auf dem Balkon oder im Biergarten das reinste Vergnügen. In einem Büro ohne Klimaanlage kann Hitze aber schnell zur Qual werden.
„Im Sommer können Männer und Frauen beim Business-Outfit sehr viel falsch machen“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin beim Personaldienstleister Randstad. Generell sei es zwar vom Job und von der Branche abhängig, wie locker man die Kleiderordnung sehen dürfe: Für einen Vertriebsmitarbeiter gelten andere Regeln als im Innendienst ohne Kundenkontakt, in der Bank kleidet man sich anders als beim Start-up.

„Flip-Flops und Shorts sind für Männer und Frauen allerdings auch jenseits der 30-Grad-Grenze tabu, im Büro sollte man grundsätzlich nicht zu viel Haut zeigen“, so Timm.

Hier ein paar Tipps für die sommerliche Kleiderwahl:

Männer

  • Offene Schuhe sind für Männer im Büro unangebracht. Wie „locker“ das Schuhwerk ansonsten sein darf, hängt vom Arbeitgeber und seinem Dresscode ab. Sneaker etwa sind längst mehr als nur lässige Freizeitschuhe, nicht jedes Modell ist aber auch fürs Büro geeignet.
  • Kurze Hosen sind im Office ein absolutes No-Go. Sie vermitteln den Eindruck von Unseriösität, mindestens aber von Unprofessionalität. Lange Hosen aus leichten, luftdurchlässigen Stoffen sind die angenehme Alternative.
  • Lieber die Ärmel des langärmeligen Hemdes hochkrempeln als ein kurzärmeliges Hemd tragen. Das wirkt schicker und seriöser.
  • Ob auch bei heißen Temperaturen eine Krawatte getragen werden muss, hängt vom Job ab. Im Außendienst ist sie oft obligatorisch. Im Innendienst ohne Kundenkontakt werden die meisten Chefs nicht auf dem Binder bestehen.

Frauen

  • Frauen können im Gegensatz zu Männern im Büro offene Schuhe tragen. Flip-Flops sind allerdings selbst für Frauen meist zu leger.
  • Durchsichtige Oberteile wie transparente Blusen sind im Büro ein Tabu. Niemand sollte sehen können, was frau „drunter“ trägt. Vorsicht auch bei weißen Blusen, Röcken oder Hosen – auch sie sorgen unter Umständen für ungewollte „Durchblicke“.
  • In der Freizeit können Frauen im Sommer reichlich nackte Haut zeigen, etwa mit schulterlosen Oberteilen. Im Büro sollten sie aber auch diesbezüglich zurückhaltender sein. Selbiges gilt für bauchfreie T-Shirts und Tops.
  • Strumpfhose zum Rock, ja oder nein? Hier gibt es keine generelle Empfehlung, es hängt von der Branche und dem Arbeitgeber ab, ob man unter dem Rock eine Strumpfhose tragen sollte.
  • Beim Schmuck gilt vor allem ein Motto: Weniger ist mehr! Lieber ein paar aufeinander abgestimmte Accessoires als sich übermäßig zu behängen, womöglich auch noch mit günstigem Modeschmuck.

Fotos: djd/Randstad/Valèry Kloubert

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