Einfacher Einstieg ins Smarthome

Funksysteme ermöglichen Gebäudeautomation auch im Altbau oder in der Mietwohnung.

Die Beleuchtung, die Heizung oder die Rollläden automatisch steuern: Funktionen im Smarthome waren bis vor wenigen Jahren mit komplexen Systemen, hohem Programmieraufwand und nicht minder hohen Kosten verbunden. Da zusätzliche Steuerleitungen notwendig waren, stand die komfortable und energiesparende Haustechnik fast nur im Neubau zur Verfügung. Heute geht alles auch ohne Kabel: Funklösungen lassen sich bequem nachrüsten, ob im Altbau oder selbst in der Mietwohnung. Mit standardisierten Apps für Smartphone und Tablet wird die Bedienung kinderleicht, zudem ist die Technik heute erschwinglich geworden. Smarthome-Systeme, die es in vielen Varianten und Ausführungen gibt, werden damit für immer mehr Verbraucher interessant. Nur wie und womit einsteigen?

Zunächst mit einem Raum beginnen Wichtig ist vor allem, zunächst festzulegen, was man überhaupt smart steuern möchte. Oft ist es eine gute Idee, erst einmal mit einem Zimmer oder einem bestimmten Bereich im Haus oder der Wohnung anzufangen, so die Experten des Online-Portals Smart-Wohnen.de. Das Badezimmer eignet sich oftmals, da es mittels Tür- und Fensterkontakt sowie der Heizungsregelung schnell smart gemacht werden kann. Auch der Flur oder der Hauseingang seien klassische Einstiegsbereiche für das Smarthome. Erweiterungen sind später nach Wunsch und vorhandenem Budget jederzeit möglich. Doch ganz egal, für welchen Hausbereich und welches Smarthome-System man sich schlussendlich entscheidet – eine gute Lösung sollte gewisse Basiskriterien erfüllen, damit sich die Investition dauerhaft lohnt.

Sechs Kriterien für ein gutes Smarthome-System Die Experten von Smart-Wohnen.de haben sechs Kriterien aufgestellt, die ein gutes System in jedem Fall bieten sollte.

Zuverlässigkeit: Gesendete Signale sollten im Smarthome zuverlässig ankommen. Empfehlenswert ist daher eine Kommunikationsmöglichkeit in beide Richtungen, auch bidirektional genannt.

Sicherheit: Authentifizierungsverfahren und Verschlüsselung sorgen dafür, dass die Signale zuverlässig und sicher im Haus bleiben.

Niedriger Energieverbrauch: Da viele Smarthome-Geräte mit Batterien arbeiten, unbedingt auf deren Laufzeit achten. Manche Systeme kommen bereits komplett ohne Batterie aus.

Angemessener Preis: Im Durchschnitt kosten Smarthome-Komponenten je nach System derzeit zwischen 30 und 60 Euro.

Investitionsschutz: Auf herstellerübergreifende Standards und Hersteller-Allianzen achten, so sind Austausch und Erweiterungen auch in einigen Jahren noch möglich.

Interoperabilität: Standards und Zertifizierungen stellen sicher, dass Geräte herstellerunabhängig miteinander kommunizieren können.

Fotos: djd/MediaMarkt/Getty Images/zhudifeng/Westend61

Ähnliche Beiträge

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen