Entspanntes Arbeiten am PC dank Ergonomie

Einen großen Teil seiner Arbeitszeit verbringen die meisten Menschen am PC. Grund genug, sich zu diesem Thema ein paar tiefergehende Gedanken zu machen. In vielen Fällen ist die Ausstattung durch den Arbeitgeber vorgegeben. Aber der ist eben auch verpflichtet, sich um die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu kümmern, was ja letztendlich zu seinem Vorteil gereicht, denn immerhin entstehen ein Drittel der Fehlzeiten durch Skelett- und Muskelerkrankungen. So ist es eben in beiderseitigem Interesse für eine optimale und ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze zu sorgen und darauf zu achten, dass jeder Mitarbeiter die Möglichkeit hat, gesund und fit zu bleiben.

Neben einer ergonomischen Ausstattung gibt es durchaus auch Dinge, die jeder selber in der Hand hat. Am Schreibtisch arbeiten heißt nicht, dass den ganzen Tag gesessen werden muss. Jeder kann selber was dafür tun, dass die Muskeln und Sehnen nicht einschlafen. Bewegen Sie sich, so oft es geht. Viele Arbeitsplätze gelten als perfekt eingerichtet, wenn sich alles in Griffweite vom Bürostuhl aus erreichen lässt. Durchbrechen Sie das! Stellen Sie Ordner, die oft gebraucht werden, in das oberste Regal, damit Sie aufstehen müssen, um sie zu erreichen. Gehen Sie so oft es geht zum Kopierer und stehen Sie zum Nachdenken auf und laufen herum. Auch die Sitzhaltung kann von Ihnen selbst bestimmt werden. Achten Sie darauf, dass die Füße komplett auf dem Boden stehen. Die Wirbelsäule sollte die Rückenlehne des Stuhls berühren. Die Kniekehle hingegen sollte sich min. 2 Finger breit von der Kante des Sitzes befinden, um Thrombosen zu vermeiden. Auch Kleidung sollte einigermaßen bequem sein, vermeiden Sie einengende Kleidung und Falten in der Kleidung im Sitzbereich. Es mag unwichtig erscheinen, aber die Durchblutung der Haut wird dadurch gestört und Verspannungen können entstehen.
Der Stuhl sollte so verstellt werden, dass die Armlehnen und der Tisch sich auf gleicher Höhe befinden, so dass die Arme optimal abgestützt und die Schultern entlastet werden. Der richtige Abstand sowie der Blickwinkel auf den Bildschirm sind ebenfalls wichtig. Die Nasenspitze sollte auf eine gedachte vertikale Linie auf dem Monitor zeigen, denn so ist gewährleistet, dass die Augen gerade auf den Bildschirm schauen und die Augenmuskulatur nicht verspannt, was zu Kopfschmerzen und Migräne führen kann.

Neben den kleinen Dingen die jeder selber bedenken kann, ist natürlich die passende Ausstattung am Arbeitsplatz wichtig.
Bei der Gestaltung sollte als genereller Punkt beachtet werden, dass alle Verstellmöglichkeiten Vorteile bieten.

Verstellbare Tischhöhen verhindern eine schiefe Rückenhaltung und damit Rückenbeschwerden.
Wird der Schreibtisch von mehr als einer Person genutzt, ist eine hydraulische Verstellung von
Vorteil, da sie schnell auch zwischendurch vorgenommen werden kann.

Ein Schreibpult, das sowohl im Sitzen als auch im Stehen genutzt werden kann,
optimiert zusätzlich das Bewegungsprofil.

Stühle müssen höhenverstellbar sein, und sie sollten auch in der Höhe und
idealerweise auch in der Breite verstellbare Armlehnen haben.

Der Schreibtisch sollte genug Platz haben, dies gilt vor allem für die Tiefe des Tisches,
die 80 cm nicht unterschreiten sollte, damit der Monitor nicht zu nah an den Augen steht.

Der Monitor sollte groß genug sein. Zu kleine Monitore sind schlecht für die Augen und
führen zu einer ungesunden Sitzhaltung, die sich negativ auf die Gesundheit auswirkt.

Das Wichtigste ist, dass Sie sich in der Arbeitsumgebung wohl fühlen.
Viel Platz, frische Luft und die perfekte Sitzhaltung sorgen dafür.

 

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