Gartentipp des Monats

Kolumne: Ein Staudengarten ist voller Überraschungen und pflegeleicht!

Ein Staudengarten? Nein, viel zu viel Arbeit! Irrtum! Das höre ich sehr oft und erkläre es gern meinen Kunden, dass ein richtig angelegtes Staudenbeet viel pflegeleichter ist, als sein Ruf oder eine Rasenfläche. Die stil- und standortgerechte Auswahl der Stauden, kann von einer Fachfirma Ihres Vertrauens zusammengestellt und gepflanzt werden. Diese Investition lohnt sich für Sie in jedem Fall.
Wenn ein mehrjähriges Staudenbeet an die Standortbedingungen und Bodenverhältnisse angepasst ist, hat der Gartenbesitzer ein botanisches Kleinod, welches sich verändert. Vor allem ist die geschickte Kombination nicht nur für den Besitzer schön, sondern bei Insekten beliebt. Selbst für dem Gartenneuling ist die Pflege überschaubar und nicht kompliziert. Durch eine kleine Einweisung vom Gartenprofi wird sie zum Kinderspiel.
Zum Beispiel, wenn Sie einen Garten, in dem das ganze Jahr etwas blüht, mögen, ist für den Standort sonnig bis halbsonnig eine ideale Kombination von hohen- bis halbhohen Stauden und Gehölzen auf kleinem Raum möglich. Ich selbst habe dafür Tulpen und Narzissen, Hauswurz, Strauchpfingstrosen, Iris in den schönsten Farben, kombiniert mit Hochstammröschen und Hibiscus. Sie können die verblühten Blumen abschneiden, aber ein Muss ist es nicht.
Diese Pflanzung steht zwischen Pflasterungen und begleitet mich zum Hauseingang. Schöner kann niemand begrüßt werden. Ich freue mich jeden Tag über diese wunderschönen Blumen. Die ständige Veränderung der Vegetation lässt den Gartenfreund gern an dieser Pflanzung verweilen. Dabei kann man sich auch herrlich entspannen. Ein kleiner Vasenstrauß ist auch möglich. Natürlich sind diese Blumen als Gastgeschenk immer gern gesehen. Es gibt keinen Grund auf Blumen zu verzichten. Für schattige Plätzchen gibt es eine Vielzahl von herrlichen Stauden und Gehölzen. Sie sind also nicht nur für sonnige Plätze geeignet. Bei der Pflanzenauswahl sollte der Gartenfreund auf die Schilder an den Pflanztöpfchen schauen.
Es gibt auch zauberhafte Steingärten mit kleinen- bis halbhohen Stauden. Auch kleinste Flächen sind als Pflanzung geeignet. Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei schier unerschöpflich. Durch gezielte Pflanzenauswahl ist es möglich Farbliche Akzente zu setzen.
Im Terrassenbereich sind Staudenpflanzungen ein hilfreicher Begleiter zum Entspannen.
Zu den zweifelhaften neuen Trend von Schottergärten, wird oft aus Unkenntnis die Arten- und Sortenvielfalt komplett vernachlässigt. Der Charme eines Gartens besteht nicht in der Reduktion der Botanik.
An Schottergärten fehlt die Artenvielfalt, welche somit ohne Veränderung sind. Der aufgebrachte Schotter versäuert auch den Boden durch die Auswaschung der Mineralien aus dem Gestein. Flugunkräuter setzen sich auch gern zwischen die Steine. Deshalb kann von diesen „pflegeleichten Gärten“ langfristig abgeraten werden.

Annett Petrick Garten- und Landschaftsbau · Bauerngasse 3 · 01609 Lichtensee bei Riesa
Mobil 0176 / 10333929 · E-Mail: gartenpetrick@gmail.com · www.garten-petrick.de

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