Gegen Unkraut, Insekten und Pilze kann man auf ökologische Weise vorgehen.

Sattes Grün, starke und dichte Hecken, dazu blühende Pflanzen in allen Farben des Regenbogens: Ein gepflegter Garten oder Balkon ist der Stolz jedes Hobbygärtners. Doch damit alles kräftig gedeiht, benötigen die Pflanzen eine individuelle Pflege und viel Aufmerksamkeit. Pilzerkrankungen, Schädlinge und Unkraut können das erhoffte Wachstum empfindlich stören – das ist allerdings noch lange kein Grund, sofort zur sprichwörtlichen chemischen Keule zu greifen. Immer öfter fällt die Entscheidung bewusst für einen Pflanzenschutz auf ökologische Art.

Nützliche Insekten & Bienen schützen
Bei dem, was so alles durch das Grün fliegt und krabbelt, gilt: Nicht jeder „Untermieter“ ist willkommen. Schädliche Insekten wie Blattläuse, Schildläuse, Kartoffel- und Borkenkäfer greifen Garten- und Balkonpflanzen an und können weitreichende Schäden anrichten. „Nützliche Insekten wie Bienen, Hummeln, Ameisen oder Marienkäfer sind hingegen gern gesehene Gäste. Chemische Pestizide, die diese Nützlinge angreifen, sollte der Freizeitgärtner daher tunlichst vermeiden“, rät Jutta Hüll, Konzerneinkaufsleiterin der Hornbach Baumarkt AG für den Bereich Garten. Sowohl in den örtlichen Baumärkten als auch im Onlineshop werden daher keine Mittel mit Insektiziden mehr verkauft, die als bienengefährdend (B1) eingestuft sind oder zur Gruppe der sogenannten Neonicotinoide gehören. Wer Schädlinge vorfindet, kann eine individuelle Beratung nutzen, um dem Problem behutsam, aber doch gründlich zu Leibe zu rücken. Das gilt auch für Pilzkrankheiten, die Rosen, Hecken und vielen weiteren Pflanzen schaden können.

Foto: djd/Hornbach Baumarkt

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