„Auch Superstars kochen nur mit Wasser.“

Mit der EM-Hymne „80 Millionen“ sang sich Max Giesinger endgültig in den Fokus der Öffentlichkeit. Am 25. September um 20 Uhr stellt der sympathische Schwabe sein großes Talent in der Scheune Kulturzentrum in Dresden unter Beweis.


Elbgeflüster: Gratulation: „80 Millionen“ war Nummer 2 in Deutschland und für viele der beste EM-Song. Für den Titel hat es aber leider nicht gereicht. Wie bewertest Du das Abschneiden der Mannschaft? Max Giesinger: Die Jungs haben sich sehr gut geschlagen und auch endlich mal den Angstgegner Italien in die Tasche gesteckt. Gegen den Gastgeber im Halbfinale rauszufliegen ist auf jeden Fall keine Schande. Frankreich und Deutschland haben sich ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Am Ende war es das entscheidende Bisschen Glück, das die Entscheidung gebracht hat.

Elbgeflüster: Bekannt wurdest Du erstmals als großer Favorit bei der ersten Staffel von The Voice of Germany. Wie enttäuscht warst Du damals, dass es doch nicht geklappt hat? Max Giesinger: Überhaupt nicht. Ich war damals schon noch sehr jung und wäre für die große Karriere noch nicht bereit gewesen. Ich hätte wahrscheinlich Dinge getan, die ich später ziemlich bereut hätte. So habe ich erst einmal gar nicht die Erfahrung gemacht, wie es ist einen Plattendeal zu haben und viel zu viel Aufmerksamkeit zu bekommen und konnte mich über die Jahre als Künstler finden und lernen, was gut für mich ist und was nicht.

Elbgeflüster: Xavier Naidoo war dort ja Dein Mentor. Inwiefern hatte er noch später Einfluss auf Deine musikalische Karriere? Max Giesinger: Mir war sehr früh wichtig nach der Show auf eigenen Beinen zu stehen. Wir haben danach nicht mehr viel Kontakt gehabt. Ich freue mich aber sehr für ihn, dass es so gut bei „Sing mein Song“ läuft.

Elbgeflüster: Du hattest schon mit einigen renommierten Musikern zusammengearbeitet. Welches Erlebnis ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?  Max Giesinger: Einmal war ich mit James Morrison in Berlin einen heben. Sehr entspannter Typ und witziger Typ. Nach einer durchzechten Nacht dachte ich mir dann „die kochen doch auch alle nur mit Wasser“.

Elbgeflüster: Dürfen sich Fans bei Deiner aktuellen Tour neben dem aktuellen Album auch auf einige „Klassiker“ freuen, da Du früher ja auch sehr gerne gecovert hast? Max Giesinger: Ja vor zehn Jahren habe ich noch fleißig Covers auf Youtube hochgeladen. Ich wohnte damals auf dem Dorf und hatte keinen Plan, wie ich sonst auf mich aufmerksam machen sollte. Klassiker gibt’s jetzt nur noch in Form von alten eigenen Titeln meiner ersten Platte „Laufen Lernen“ zu hören. Das covern habe ich vor circa fünf Jahren eingestellt, weil ich mich nur noch auf meinen eigenen „Kram“ konzentrieren wollte.

Elbgeflüster: Hast Du nach Deinem jüngsten Charterfolg und der zum Teil ausverkauften Tour nun ein anderes Standing in der Industrie mit mehr Freiheiten?  Max Giesinger: Gute Frage… Ich glaub, dass ich dieses Jahr einen sehr großen Schritt gemacht habe und erstmal niemandem etwas beweisen muss. Schrottmusik sollte ich jetzt trotzdem nicht releasen, grade jetzt wo die Aufmerksamkeit würde sich das ja relativ schnell rumsprechen (lacht).

Elbgeflüster: Der Erfolg bedeutet auch, dass die Öffentlichkeit nun mehr über Dich wissen möchte. Wie gehst Du damit um?  Max Giesinger: Ich habe mir im Vorhinein viel Gedanken dazu gemacht, was ich der Öffentlichkeit mitteilen möchte und was nicht. Solang ich fein damit bin und ich meine Linie klar abgesteckt halte, habe ich da kein Problem die Leute etwas über mich wissen zu lassen.

Elbgeflüster: Schenk uns zum Abschluss bitte eine Lebensweisheit. Max Giesinger: Klingt jetzt ein bisschen pathetisch, aber das haben Lebensweisheiten ja so an sich. Nie aufgeben, immer dranbleiben und sich nicht verstellen. Wenn man sich für Erfolg verstellen muss, gerät das alles viel zu schnell ins Wanken.

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Wir verlosen unter allen Teilnehmern 1 x 2 Freikarten.

Mitmachen ist denkbar einfach: Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Max Giesinger“ sowie Ihre Kontaktdaten an: gewinnspiel (at) elbgefluester.de oder senden Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Max Giesinger“ an Elbgeflüster, Goethestr. 81, 01587 Riesa. Bitte eine Telefonnummer nicht vergessen. Einsendeschluss: 15.09.16. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto: Eva-Catherine

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