„Mit Comedy überwand ich meine Schüchternheit!“

Mit seinem aktuellen Programm „Turbo“ strapaziert Atze Schröder am 15. Dezember um 20.00 Uhr im „Alter Schlachthof“ Dresden das Zwerchfell.


Elbgeflüster: Das Programm heißt Turbo – geht es da besonders temporeich zur Sache?
Atze Schröder: Höchstgeschwindigkeit gibt es bei mir ja immer. Es geht darum, dass die Gesellschaft den Turbo eingelegt hat. Es gibt Turbo-Abi, Turbo-Sex oder Turbo-Kapitalismus. Ich möchte bei diesem Programm aber das Publikum quasi entschleunigen und mich mehr auf Sinnlichkeiten konzentrieren. Ich trete somit auf das Gaspedal.

Elbgeflüster: Ist dieses Programm auch politisch, bzw. eine Kritik am allgemeinen Lifestyle?
Atze Schröder: Also grundsätzlich ist das Programm wieder typisch Atze. Es ist daher immer wieder eine Gratwanderung, damit es nicht zu politisch wird. Ich achte daher stets darauf, Themen mit einem leichten Augenzwinkern zu betrachten.

Elbgeflüster: Wie trainingsintensiv ist Comedy eigentlich?
Atze Schröder: Vorweg muss man sagen, dass ein Grundtalent natürlich Voraussetzung ist. Man muss diese Arbeit zudem auch leben. Viele Komödianten sitzen abends an der Hotelbar und bekommen dann durch Gespräche ein Gefühl für neue Themen und Gags. Entscheidend ist aber immer wieder aufzutreten, sei es auf Hochzeiten oder auf dem Tisch einer Kneipe. Wer Lust darauf hat sollte es einfach mal ausprobieren und wenn man am Ball bleibt und viel spielt, dann klappt das auch – so wir bei mir. Ich war als Jugendlicher sogar ein sehr schüchterner Mensch und bin trotzdem dort hingegangen, wo die Gefahr am größten war: auf die Bühne. Ich habe meine Zurückhaltung ignoriert und Leute angesprochen. So bin ich selbstbewusster geworden und habe meine Schüchternheit erfolgreich bekämpft.

Elbgeflüster: Sind Sonnenbrille und Dein Style auch eine Art Schutz Deiner Privatsphäre?
Atze Schröder: Es gab Zeiten, da war ich sieben Jahre lang bei RTL mit „Alles Atze“ sehr präsent und da fanden jeden Freitag vor meinem Haus Partys statt. Ich wollte mich damals vom nächtlichen lauten Betrieb klar abgrenzen und anonym bleiben.

Elbgeflüster: Wie entspannt sich Atze Schröder eigentlich privat?
Atze Schröder: Ich gehe gerne Joggen, spiele Piano, gehe mit meinen Hunden spazieren oder liege stundenlang auf dem Sofa und verschlinge viele Bücher.

Elbgeflüster: Hast Du eigentlich noch Drehbücher in der Schublade liegen?
Atze Schröder: Es gibt/gab immer Bestrebungen neue „Alles Atze“-Folgen zu drehen oder einen Roman zu verfilmen, aber ich sag mal ganz ehrlich: Auf Film/TV-Produktionen habe ich keine große Lust mehr. Ich stehe lieber auf der Bühne und habe direkten Draht zum Publikum. Aber klar brauche ich dieses Medium, um meine Tourneen zu vermarkten, aber ich mache in diesem Bereich eigentlich so wenig wie möglich. Ein Projekt reizt mich aber derzeit: Eine geplante Schlagershow, die ich als Dieter Thomas Heck moderiere. Solche Leckerbissen picke ich mir dann doch gerne raus.

Elbgeflüster: Schenk uns zum Abschluss bitte eine Lebensweisheit.
Atze Schröder: Als Komiker: Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht.

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Mitmachen ist denkbar einfach: Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Atze Schröder“ sowie Ihre Kontaktdaten an: gewinnspiel (at) elbgefluester.de oder senden Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Atze Schröder“ an Elbgeflüster, Goethestr. 81, 01587 Riesa. Bitte eine Telefonnummer nicht vergessen. Einsendeschluss: 10.12.17. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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