„Ich gehörte schon immer auf die Bühne!”

Lachen Sie mit dem Comedy-Newcomer Chris Tall am 27. Mai um 19:30 Uhr auf der Freilichtbühne Großer Garten JUNGE GARDE in Dresden.  


Elbgeflüster: Dein aktuelles Programm heißt ja „Selfie von Mutti“. Ist Deine Mutter eigentlich rundum begeistert oder hat sie auch ihre Fremdschäm-Momente, wenn Du auf der Bühne stehst? Chris Tall: Ich habe ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter und generell zu meiner Familie.  Daher sind die sehr cool mit allen Inhalten. Das alles mache ich ja auch mit einem Augenzwinkern. Das Schöne ist: Ich mache zwar Witze über meine Eltern, aber die Kids im Publikum können das auf sich beziehen und entdecken ihre eigenen Geschichten mit ihren Eltern. Ich liebe meine Bagage. Die wissen das auch.

Elbgeflüster: Wie haben Deine Eltern überhaupt reagiert, also Du den beruflichen Weg des Stand-up-Komödianten eingeschlagen bist? Chris Tall: Meine Eltern haben mich immer unterstützt. Wahrscheinlich wussten sie schon vor mir, dass ich eigentlich auf die Bühne gehöre (lacht). Meine Mutter ist ja sogar die Erfinderin meines Künstlernamens Chris Tall.

Elbgeflüster: Du kultivierst Dich auf der Bühne gerne als Gegenentwurf zum sportiven Klassensprecher-Typ. War Dein Humor ein probates Mittel, um – salopp formuliert – nicht als Loser dazustehen, der in den Pausen in die Mülltonne gesteckt wird? Chris Tall: In der Schule war ich zwar tatsächlich der Klassen-Clown, habe aber eher genervt. Dass ich nicht in der Mülltonne gelandet bin, hatte wohl eher damit zu tun, dass ich Bonbons an die „Coolen“ verteilt habe (lacht).

Elbgeflüster: Der kultige Spruch „darf er das?“ ist eine Art Markenzeichen von Dir. Hast Du darauf eigentlich eine Art Trademark darauf? Chris Tall: Ich denke schon, dass viele Menschen mich mit dem Spruch in Verbindung bringen, nachdem der Standup, den ich bei TV total gemacht habe, viral ging. Lustig fand ich die ganzen Zuschriften. Z.B. haben viele einen Aufkleber über den Auspuff ihres Autos geklebt: darferdas? Raten Sie mal, welche Automarke gemeint war? (lacht)

Elbgeflüster: „Darf er das?“ drückt ja aus, dass Du mit Deinem Humor auch durchaus Grenzen der Political Correctness überschreitest. Wo liegt denn bei Dir die humoristische Schmerzgrenze – wenn Du denn eine hast? Chris Tall: Ich glaube, dass man alles darf, es kommt nur auf den Kontext an. Es stellt sich zudem die Frage, was kann ich selber vertreten. Ich persönlich möchte keine Witze machen über Terror und Anschläge, ich fühle mich damit unwohl. Aber es gibt andere Komiker, die das durchaus können. Und die sollen das auch machen. Jeder muss da selbst seine Grenzen kennen.

Elbgeflüster: Spontanität und Improvisieren ist auch Bestandteil Deines Programms, was aber auch durchaus Risiken birgt. Kann man für solche Momente eigentlich trainieren? Chris Tall:Sicherlich gibt es auch bei der Improvisation Leitplanken, die einem ein wenig den Weg weisen. Aber grundsätzlich sollte man seiner ersten Intuition vertrauen und dann den Mut haben, diese Gedanken auch auszusprechen. Ich darf aber sagen, dass ich den besten Impro-Coach der Welt hatte: Meinen Freund und Comedy-Kollegen Sascha Korf!

Elbgeflüster: Schenk uns zum Abschluss bitte eine Lebensweisheit. Chris Tall: Wir müssen viel mehr über uns selbst lachen!

Elbgeflüster: Danke für das Interview. Weiterhin maximale Erfolge und vielleicht sehen wir Dich ja bald auch mal in der SACHSENarena in Riesa. Chris Tall: Ich freue mich auf alles, was da kommen mag! Ich habe zu danken!

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Wir verlosen unter allen Teilnehmern 1x 2 Freikarten.

Mitmachen ist denkbar einfach: Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Chris Tall“ sowie Ihre Kontaktdaten an: gewinnspiel (at) elbgefluester.de oder senden Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Chris Tall“ an Elbgeflüster, Goethestr. 81, 01587 Riesa. Bitte eine Telefonnummer nicht vergessen. Einsendeschluss: 20.05.17. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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