Würzige Kräuter bringen Farbe und Aroma auf den Tisch.

Ob ein saftiger Schweinebraten mit Rosmarin, Basilikum-Pesto zur Pasta, ein zartes Salbeihähnchen oder gemischter Salat mit Dill und Petersilie – Kräuter verfeinern fast jedes Gericht und geben ihm die ganz besondere Note. Dabei gilt: Je frischer sie sind, desto intensiver ist der Geschmack. Heute gibt es in fast jedem Supermarkt ein breites Angebot an frischen Kräutersorten, entweder geschnitten oder als ganze Pflanze im Topf.

Auf kontrollierte Qualität achten Da viele Kräuter roh verzehrt oder erst kurz vor dem Servieren zum Essen gegeben werden, ist eine gesicherte Herkunft der Pflanzen besonders wichtig. Einen klaren Hinweis auf Kräuter in kontrollierter Qualität liefert beim Einkauf etwa das blaue QS-Prüfzeichen, das man bei verpackten und frischen Kräutern auf dem Produkt findet. Es garantiert durchgängige Kontrollen vom Landwirt bis in den Supermarkt. Als QS-Systempartner lässt auch Kräutererzeuger Robert Dreesen seine Produkte regelmäßig von unabhängigen Kontrolleuren prüfen: „Bei der Qualität machen wir keine Kompromisse – wir leben davon, dass unsere Kunden unsere Kräuter wertschätzen und erneut kaufen“, ist seine Devise. Um diesen hohen Anspruch zu erfüllen, wird in Dreesens Betrieb vom Basilikum bis zum Zitronengras alles von Hand sortiert. „Hygiene und Qualität spielen bei der Erzeugung eine wichtige Rolle. So sind zum Beispiel die Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel bei Kräutern besonders niedrig“, erklärt der Kräuterfachmann.

Richtig lagern und zubereiten Um Qualität und Geschmack zu erhalten, gilt es, auch zu Hause sachkundig mit den Pflanzen umzugehen – Tipps dazu gibt es unter qs-live.de. Geschnittene Kräuter gehören in den Kühlschrank, in feuchtem Küchenpapier oder einer Aufbewahrungsdose halten sie bei den kühlen Temperaturen ungefähr eine Woche. Topfkräuter sind noch länger haltbar. Gewaschen und zerkleinert wird das frische Grün idealerweise erst kurz vor der Zubereitung. Robuste Sorten wie Oregano, Rosmarin, Thymian, Beifuß und Bohnenkraut werden mitgegart, hitzeempfindliche Arten wie Basilikum, Petersilie, Schnittlauch und Liebstöckel kommen besser erst ganz zum Schluss in den Topf oder direkt auf den Teller.

Rezepttipp: Bunter Puten-Kräutersalat
180 g Putenbrust in 1 cm breite Streifen schneiden und in Olivenöl von jeder Seite drei Minuten braten. Je 20 g Frisée-Salat, Rucola, Lollo Bianco, Feldsalat und roten Baby-Mangold sowie je zwei Zweige Estragon, Kerbel, Petersilie und Dill putzen, waschen und in mundgerechte Stücke zupfen. 6 Cherrytomaten waschen und vierteln, 2 Radieschen in dünne Scheiben hobeln. Aus 1 EL Weißweinessig, 3 EL Pflanzenöl und 1 TL scharfem Senf ein Dressing anrühren, mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. Alles gut vermengen. Mehr Rezepte gibt es auf der Website der EU-geförderten Kampagne unter qs-live.de.

Fotos: djd/qs-live.de

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