Heizungssanierer erhalten für einen  Pellet-Brennwertkessel mit Basisförderung und Innovationsbonus bis zu 5.250 Euro staatliche Hilfe.

Ab sofort gibt es noch mehr Geld vom Staat für „grünes Heizen“ mit Holzpellets. Zum 1. April 2015 hat die Bundesregierung die Fördersätze für den Austausch einer alten Heizung deutlich aufgestockt. Besonderen Rückenwind erfährt dabei die innovative Pellet-Brennwerttechnik: Wer seine alte Heizanlage durch diese regenerative Technik ersetzt und mit einem Pufferspeicher kombiniert, darf sich über eine Fördersumme von bis zu 5.250 Euro freuen. Installieren Bauherren einen Pellet-Brennwertkessel mit Solaranlage, winken ihnen sogar Fördergelder von 7.750 Euro. Auch im Neubau wird die Pellet-Brennwertheizung mit bis zu 3.500 Euro gefördert.

Effizient und wirtschaftlich
Pelletheizungen mit Brennwerttechnik sind aber nicht nur wegen der stattlichen Zuschüsse für Hausbesitzer besonders attraktiv. Die Anlagen arbeiten auch sehr wirtschaftlich. So nutzen sie nicht nur die Energie, die bei der Verbrennung der Holzpellets entsteht, sondern auch die im Abgas enthaltene Wärme, die sonst durch den Schornstein verloren geht. Das Abgas wird dabei soweit abgekühlt, dass es zu einer Kondensation des enthaltenen Wasserdampfes kommt. Die entstehende Kondensationswärme wird dem Heizsystem wieder zugeführt. So steigt die Effizienz der Heizung, während zugleich der Brennstoffverbrauch um bis zu zwölf Prozent sinkt. Darüber hinaus liegt der Wirkungsgrad einer Pellet-Brennwertheizung noch einmal um zehn bis 15 Prozent höher als bei einer konventionellen Pelletheizung.

Flexibel einsetzbar
Über den neuesten Stand der Technik im Bereich Pellet-Brennwertkessel konnte man sich auf der diesjährigen ISH in Frankfurt, der Weltleitmesse für Sanitär- und Heizungstechnologie, informieren. Dort präsentierte beispielsweise ÖkoFEN, der europäische Spezialist für Pelletheizungen, die neueste Generation der Pellet-Brennwertheizungen. Die „Pellematic Condens“ etwa ermöglicht erstmals den Einsatz der fortschrittlichen Brennwerttechnik in jedem Wärmeverteilsystem – unabhängig davon, ob Heizkörper, Fußboden- oder Wandheizung vorhanden sind. So kann der Pelletkessel auch bei höherer Rücklauftemperatur, wie es sie häufig in bestehenden Häusern gibt, problemlos eingebunden werden. Darüber hinaus arbeitet die neue Pellet-Brennwertheizgeneration äußerst sparsam mit Wirkungsgraden von bis zu 107,3 Prozent. Dank der erhöhten staatlichen Fördersätze, der niedrigen und kalkulierbaren Heizkosten sowie ihrer positiven Klimabilanz werden Pelletheizungen für Hausbesitzer immer attraktiver.

Foto: djd/OekoFEN/Mickhausen

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