Immer im Gepäck: Ein Handarbeitsprojekt für unterwegs…

Eine Kolumne von Sandra Franke…

Und wenn der Ausflug noch so kurz ist… Jede Autofahrt, die ich auf dem Rücksitz verbringe, will sinnvoll genutzt werden. Denn für jemanden wie mich gibt es tatsächlich nichts Schlimmeres, als die Hände untätig in den Schoß zu legen.
Nichts entspannt mich mehr, als das rhythmische Geklappere meiner Stricknadeln. Egal ob abends gemütlich auf der Couch, im Wartezimmer oder auf Reisen, die Hände können einfach nicht ruhen. Und wenn nebenbei noch etwas Hübsches von den Nadeln hüpft – wunderbar! Das Konzentrationsvermögen fördert es außerdem, denn unterbewusst ist man permanent mit „Zählen“ beschäftigt. So stellt sich mir vor einem Urlaub beispielsweise nicht zuerst die Frage „Welchen Bikini nehme ich mit?“ sondern „Was stricke ich unterwegs?“ und „Ich packe lieber etwas mehr Wolle ein, falls ich zu schnell fertig bin!“. Zugegeben – letzteres ist mir tatsächlich noch nie passiert. Meistens war mein Eifer immer zu groß, doch lieber man hat als man hätte…
Ja ich stricke und NEIN, ich bin keine Oma! Auch wenn die Anfänge meiner Leidenschaft tatsächlich eng mit meiner Oma verknüpft sind. Schließlich war sie es, die mir in Kindertagen meine ersten Anschläge zeigte. Heute bin ich tagsüber kreativ bei Elbgeflüster, in meiner Freizeit mit Nadel und Faden, weil ich es so will. Weil es mir Spaß macht, mir einen Ausgleich zum Alltag schafft und ich herrlich dabei entspannen kann. Und am Ende steht die Freude über ein fertiges Projekt.
Da ich diese Freude gerne mit anderen teilen wollte, habe ich meinen Blog und meine Facebookseite Fadenparade ins Leben gerufen. Hier zeige ich meine aktuellen oder beendete Projekte, teile interessante Tipps und freue mich über jeden, dem meine Arbeiten gefallen. Denn am Anfang und auch am Ende eines Projektes stehe immer ICH.

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