Reisebericht: MSC Musica

Anfang November war es soweit. Für sechs Tage ging es für mich auf Kreuzfahrt an Bord der MSC MUSICA. Die Route sollte uns einmal rund um den italienischen Stiefel führen. Zuerst von Genua nach Neapel, danach weiter bis Korfu und anschließend über Kotor in Montenegro zurück ans Festland nach Venedig. Nach einem sehr gut organisiertem Check-in gingen wir schnell an Bord und konnten bereits am frühen Nachmittag unsere schöne Balkonkabine auf dem 10. Deck beziehen. Aus dieser Höhe bot sich uns ein toller Ausblick über den Hafen von Genua! Nachdem wir abgelegt hatten, frischte der Wind auf und erste größere Wellen rollten uns entgegen. Die Stabilisatoren des Schiffes leisteten aber sehr gute Arbeit, sodass wir die erste Nacht ohne größere Probleme überstanden.
In Neapel angekommen, führte uns ein Ausflug nach Pompeji. Dort erfuhren wir viele interessante Details über die „versunkene Stadt“ am Fuße des Vesuvs.
Den folgenden Seetag nutzten wir intensiv, um uns bei einer Führung das Schiff mit allen Details anzuschauen. Den großzügigen Wellnessbereich, das moderne Fitnessstudio, über zehn verschiedene Bars und Restaurants, das über zwei Decks gebaute Theater, die Sonnendecks und Poolbereiche sowie zum Abschluss dann noch die unterschiedlichen Kabinenkategorien. Die eingeplanten zwei Stunden Zeit reichten kaum aus, um sich alles anzusehen.
Am nächsten Tag stand eine Panoramatour über die grüne Insel Korfu auf dem Programm. Von der Ostküste aus fuhren wir mit dem Bus über eine kurvenreiche Serpentinenstraße bis an die schöne Westküste. Unterwegs bestand bei einem Zwischenstopp die Möglichkeit, einen eisgekühlten Ouzo zu probieren und das inseltypische Olivenöl zu testen. Der vorletzte Tag führte uns nach Kotor, einer bezauberten Hafenstadt in Montenegro. Nach einer traumhaften Einfahrt in den Fjord brachten uns kleine Tenderboote ans Land. Zu Fuß erklommen wir gefühlte 1000 Stufen hoch zur alten Festung, von wo aus wir einen phantastischen Rund-um-Blick über die gesamte Bucht werfen konnten. Mit einem kurzen Kaffeestopp in der wundervoll restaurierten Altstadt ließen wir den Rundgang ausklingen.
Am letzten Morgen standen wir bereits um 7.00 Uhr auf, um die Einfahrt nach Venedig nicht zu verpassen. Es war ein beeindruckendes Gefühl, an Deck eines hochmodernen Kreuzfahrtschiffes zu stehen und in nur wenigen Metern Entfernung die alten Gebäude und Plätze von Venedig wie in einer Filmkulisse an sich vorbeiziehen zu sehen. Es war eine abwechslungsreiche und sehr interessante Kreuzfahrt, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Und wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, selbst einmal in See zu stechen, kommen Sie doch einfach bei uns im Reisebüro vorbei!

Ihr Tilo Janz

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