Wie man die eigene Sicherheit erhöht.

Ferienzeit ist die schönste Zeit des Jahres – es sei denn, etwas geht schief. Zum Beispiel wenn man Opfer von Diebesbanden wird. Hier die besten Tipps, um dies so gut wie möglich zu vermeiden.
Internationale Diebesbanden sind überall unterwegs. Und oft genug gehören Urlauber zu ihren bevorzugten Zielgruppen, denn sie führen jede Menge Güter und bisweilen sogar Geld mit sich – mehr als andere Passanten. Ein paar Vorsichtsmaßnahmen helfen jedoch, das ungute Treiben soweit wie möglich zu vermeiden und die Urlaubstage ohne unangenehme Zwischenfälle zu genießen.
Am besten hilft immer: Augen auf. Egal, ob es sich um die Wahl des Parkplatzes oder bei einer Fahrt durch eine Großstadt handelt. Grundsätzlich sollte man sich immer nach bewachten Parkplätzen umsehen. Bei der Fahrt durch unbekannte Gebiete empfiehlt es sich, alle Türen geschlossen zu halten. Und immer gilt: Je weniger das Gepäck für eventuelle Diebe sichtbar ist, desto geringer die Chance, dass die Verbrecher zugreifen. Es lohnt sich also immer, alle Taschen, Koffer und sonstige Gegenstände so zu verstauen, dass sie möglichst verborgen sind.
Vorsichtig sollte man auch reagieren, wenn man von Unbekannten angesprochen wird. Oft versucht ein Mitglied einer Bande, die Fahrzeugbesitzer in ein Gespräch zu verwickeln, während sich der andere über deren Hab und Gut hermacht. Ein ebenfalls beliebter Trick: Auf einem Rastplatz die Luft aus einem Reifen zu lassen. Stellt der Fahrer bei der Weiterfahrt fest, dass etwas an seinem Fahrzeug nicht stimmt, tauchen auf einmal angebliche Helfer auf, die sich im schlimmsten Fall statt zu helfen, an den Wertsachen der Autobesitzer vergreifen.
Ähnliches kann auch während der Fahrt passieren: Plötzlich gestikuliert ein fremder Autofahrer, als wolle er andere Verkehrsteilnehmer auf einen Defekt an sein Fahrzeug aufmerksam machen. In solchen Fällen hilft es, das Handy zu zeigen und so zu tun, als würde man die Polizei benachrichtigen – anstatt anzuhalten. Dies schreckt die Angreifer in den meisten Fällen sehr schnell ab.
Wird man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch Opfer eines Diebstahls, bietet der ADAC in fast allen Ländern Notrufnummern an, die weiterhelfen. Die allgemeine Nummer des Auslandsnotrufs lautet +49 89 22 22 22. Von dort aus werden die Anrufer dann an die richtige Stelle weiterverbunden.
Grundsätzlich empfiehlt es sich vor jeder Urlaubsfahrt zudem, eine Kopie aller Fahrzeug- und Ausweispapiere mit zu nehmen – für den Fall aller Fälle. Wird man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Opfer eines Verbrechens, lassen sich auf jeden Fall schneller Ersatzpapiere für die verlorenen Dokumente bekommen.

Foto: dmd/thx

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