Bei Funkalarmanlagen auf die entsprechenden Zertifizierungen achten.

Die eigene Wohnung oder das Eigenheim vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Gestört wird dieses Empfinden allerdings durch Bedrohungen von außen, insbesondere durch Einbrecher. Tatsächlich haben viele Einbruchsopfer noch jahrelang unter den Folgen des massiven Eingriffs in ihre Privatsphäre zu leiden, unter den psychischen Folgen oft mehr als unter den materiellen Schäden. Damit es gar nicht erst so weit kommen kann, wünschen sich viele eine Alarmanlage. Eine solche Anlage nachzurüsten, ist dank funkgestützter Systeme heute kein Problem mehr. Aufwändiges Verlegen von Kabelverbindungen zwischen Alarmzentrale, Sensoren und anderen Komponenten entfällt. Somit sind so gut wie keine Eingriffe in die Bausubstanz erforderlich.

Experten raten von Do-It-Yourself-Alarmtechnik ab Alarmanlagen selbst einzubauen, ist alles andere als empfehlenswert – es ist verheerend. Viele günstige Installationen aus dem Baumarkt sind verschiedenen Tests zufolge nicht einmal das vergleichsweise wenige Geld wert, das sie kosten, da sie nachweisbar nicht funktionieren. „Dann besser keine Alarmanlage, bevor man sich auf ein Alarmsystem verlässt, das nicht zuverlässig schützt und man im Gefühl des vermeintlichen Schutzes ins Verderben läuft“, sagt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte des Verbraucherportals ratgeberzentrale.de.
Alarmanlagen-Hersteller Telenot rät, in Sachen Qualität auf das Gütesiegel „Objekt gesichert“ zu achten. Als Plexitafel an der Hausfassade angebracht, schreckt es Einbrecher ab und macht deutlich: In diesem Gebäude ist eine zertifizierte Alarmanlage installiert, auf die Verlass ist. Zudem belegt das Siegel, dass die installierten Komponenten und das gesamte Alarmsystem den Sicherheitsstandards der VdS-Schadenverhütung entsprechen. Diese Standards empfiehlt auch die Kriminalpolizei. Manche Versicherungen geben zudem einen Rabatt auf die Prämie, wenn das Haus oder die Wohnung mit einem VdS-zertifizierten System geschützt ist.

Planung und Installation durch Fachbetrieb
Mit der Planung und Installation eines Alarmsystems sollte immer ein Fachbetrieb beauftragt werden. Dieser kennt die Schwachstellen und ist speziell auf die Beratung, Planung und Installation zuverlässiger und sinnvoller Alarmanlagen ausgebildet. Der autorisierte Telenot-Stützpunkt beispielsweise verfügt über alle hierfür erforderlichen Schulungen und Zertifikate. Adressen und weitere Informationen gibt es unter www.wir-machen-deutschland-sicher.de. Der Fachmann kann die Alarmanlage so maßschneidern, dass sie genau zu den eigenen Sicherheitsbedürfnissen passt.

Keine Angst vor Funkwellen-Smog Alarmanlagen, deren Komponenten über Funk miteinander in Verbindung stehen, stellen gegenüber WLAN, Smartphones oder kabellosen Telefonen im Haus eine verschwindend geringe Quelle von Funkwellen dar. Folgende maximale Sendeleistungen in Milliwatt (mW) sind bei den verschiedenen Systemen beispielsweise zulässig: Beim Smartphone sind es 2.000 mW, beim DECT-Schnurlostelefon 250 mW, beim Wireless LAN 100 mW und bei Funkalarmsystemen 10 mW. Die tatsächliche Sendeleistung etwa von Telenot-Funkalarmanlagen liegt sogar deutlich unter 10 mW. Unter www.wir-machen-deutschland-sicher.de gibt es mehr Wissenswertes zum Schutz des eigenen Zuhauses vor Einbruch, Brand und anderen Gefahren mit kabellosen Sicherheitslösungen.

Fotos: djd/telenot.de

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