Mit selbst gemachter Bowle die Gäste auf der nächsten Gartenparty überraschen.

Retro ist chic. Im Zuge dieses Trends werden auch altbekannte Genussklassiker wiederentdeckt. Eine gute Bowle etwa durfte in den 1970er- und 1980er-Jahren auf kaum einer Party fehlen. Jetzt erlebt der fruchtig-sommerliche Genuss seine Renaissance – in immer neuen Geschmacksvarianten mit frischen, reifen Früchten und ausgewählten Spirituosen. Praktisch: Eine Bowle lässt sich sehr gut auch in größeren Mengen vorbereiten. Damit ist das Getränk der Clou auf der nächsten Gartenparty und macht dabei, obwohl eigenhändig zubereitet, den Gastgebern nur wenig Arbeit.

Bowle schmeckt nur so gut wie ihre Zutaten Das Grundprinzip ist bei nahezu jeder Bowle identisch: Früchte werden einige Stunden oder über Nacht in ausgewählten Spirituosen eingelegt und danach oft mit Fruchtsaft oder einem guten Sirup verfeinert. Sollten die Früchte nicht süß genug sein, kann ein Schuss Zuckersirup nicht schaden. Frisch zum Servieren wird die Bowle dann prickelnd aufgegossen. Ob man dazu Sekt, Prosecco, Mineralwasser oder beispielsweise ein Ginger Ale, eine Ingwerlimonade oder Bitter Lemon verwendet, ist allein der eigenen Kreativität überlassen. „Eine Bowle schmeckt immer nur so gut wie ihre Zutaten. Daher sollte man nicht am falschen Ende sparen, sondern sich für Qualitätsspirituosen und hochwertige Früchte entscheiden“, rät Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI). Reif und reich an Aromen sollten die Früchte sein. Noch ein Tipp von Angelika Wiesgen-Pick: „Am besten schmeckt es natürlich gut gekühlt. Dafür sollte man aber nicht zu viele Eiswürfel in die Bowle geben, da sie sonst verwässert.“ Besser sei es, das Bowlegefäß in einen größeren, mit Eis gefüllten Behälter zu stellen. Und auch selbst hergestellte Eiswürfel aus Fruchtsaft können der Bowle einen zusätzlichen Aroma-Kick verleihen.

Kreative Ideen mit sommerlichen Früchten Bei den Rezepturen hat der Hobby-Barmixer freie Hand: Beeren zählen zu den Klassikern, sie lassen sich sehr gut beispielsweise mit Rum und Orangenlikör marinieren. Exotisch wird eine Bowle mit frischer Ananas, Mango und Kiwi. Ein Klassiker für die sommerlichen Gartenpartys ist eine Melonenbowle mit Wodka und Melonenlikör. Unter www.rgz24.de/Bowlerezepte gibt es viele Rezepte und Tipps zum Selbermachen. Während der Sommermonate haben etwa auch Pfirsiche Saison, sie harmonieren geschmacklich sehr gut mit Wodka oder auch mit Gin. Wer möchte, kann den Gin noch etwas verfeinern, beispielsweise indem man die Spirituose mit Zitronengras oder Basilikumblättern aromatisiert.

Fruchtig-frisch: Bowle mit Wodka und Kirschen Ein entscheidender Vorteil von Bowle: Das Getränk lässt sich hervorragend vorbereiten, da die Früchte ohnehin etwas in feinen Spirituosen ziehen sollten. So braucht man das Getränk nur noch mit etwas Sekt, Prosecco und Mineralwasser aufzugießen, wenn die Gäste kommen – und kann es direkt servieren. Ein fruchtig-frischer Genuss ist beispielsweise eine Wodka-Kirsch-Bowle. Dazu zwei Gläser Kirschen über Nacht in einer Flasche Wodka einlegen, gut kühlen und zum Servieren mit Bitter Lemon aufgießen.

Foto: djd/BSI/gudrun – stock.adobe.com

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