Automatische Fahrtenbücher sind bequem nutzbar und rechnen sich.

In den Firmenwagen setzen, losfahren und Steuern sparen. Das funktioniert nur mit dem Führen eines Fahrtenbuches. Doch aufgrund der lästigen, täglich notwendigen Einträge ziehen viele Autofahrer die bequemere 1-Prozent-Regelung vor und verschenken damit jedes Jahr bares Geld. Dabei können elektronische Fahrtenbücher ganz automatisch die Fahrten aufzeichnen. Welche Voraussetzungen sie erfüllen müssen, erfährt man etwa unter www.pace.car.

Wie viel lässt sich mit einem Fahrtenbuch sparen? Wie hoch das Einsparpotential durch ein Fahrtenbuch ist, hängt sowohl vom Neuwagenpreis als auch dem Anteil der geschäftlichen Nutzung ab. Fall 1: Mit einem VW Golf, der neu 25.000 Euro gekostet hat und im Jahr 30.000 Kilometer geschäftlich fährt, kann man etwa 850 Euro pro Jahr sparen. Fall 2: Bei einem BMW X5, der neu 75.000 Euro kostet und 45.000 Kilometer im Jahr dienstlich gefahren wird, kann die Ersparnis bereits bei etwa 4.750 Euro jährlich liegen.

Die Zeit der Kugelschreiber und Blöcke ist vorbei Die komfortabelste Variante des Fahrtenbuches ist die Aufzeichnung von einem Smartphone in Verbindung mit einem OBD2-Stecker. Ist die dazugehörige App – beispielsweise Pace – gesetzeskonform, das heißt, kann diese weder manipuliert noch nachträglich verändert werden, erhält man am Schluss ein ausgefülltes elektronisches Fahrtenbuch: Es zeichnet die Start- und Zieladresse sowie den gesamten Weg automatisch auf.

Wenn gar keine Zeit ist Was viele nicht wissen: Das Finanzamt erlaubt bei elektronischen Fahrtenbüchern eine nachträgliche Ergänzung innerhalb von 7 Tagen. In dieser Zeit kann der dienstliche Fahrtanlass auch nach Abschluss der jeweiligen Fahrt in einem Webportal bequem von zu Hause bearbeitet werden.

Das rät der Steuerberater Carsten Wagner von der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft dhmp: „Wenn elektronische Fahrtenbücher den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, sind diese auch grundsätzlich zugelassen. Für die Anerkennung eines elektronischen Fahrtenbuches besteht leider kein rechtliches Zertifizierungsverfahren. Die Ordnungsmäßigkeit elektronischer Fahrtenbücher bleibt deshalb immer Einzelfallprüfungen vorbehalten, die zum Beispiel regelmäßig im Rahmen von Lohnsteuer-Außenprüfungen vorgenommen werden. Daher empfehlen wir vor dem Einsatz der Software eine Abstimmung mit dem Steuerberater und dem zuständigen Finanzamt.“

Diese Kriterien können zur Aberkennung des Fahrtenbuches führen:

  • wenn die Erstellung in Excel oder anderen Tabellenprogrammen erfolgte
  • wenn es Lücken aufweist
  • wenn es nicht plausibel bzw. nachvollziehbar ist
  • wenn es nicht chronologisch geführt ist
  • wenn der Wechsel mitten im laufenden Jahr und nicht zum 1.1. stattfindet

Fotos: djd/www.pace.car

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