Das individuelle Risikoprofil bestimmt das Verhalten in Sachen Geldanlage.

Mit ihrer Entscheidung, den Leitzins auf null Prozent zu senken, hat die Europäische Zentralbank (EZB) das Dilemma von Sparern weiter vergrößert: Wohin jetzt mit dem Geld? Sparbuch, Tages- und Festgeld sind mittel- und vielleicht sogar langfristig unter Renditeaspekten unattraktiv geworden. Alternativen sind Aktien, Immobilien oder Gold – solche Investments aber folgen eigenen Regeln, schon mancher Privatinvestor hat sich dabei die Finger verbrannt. Ausgehend vom persönlichen Risikoprofil lassen sich Anleger in drei Haupttypen mit entsprechenden Chance-Risiko-Strukturen einteilen:

1. Sicherheitsorientierter Anleger: Für ihn hat Sicherheit höchste Priorität. Er nimmt in der aktuellen Niedrigzinsphase Renditeeinbußen in Kauf und bleibt Sparbuch, Tages- und Festgeld auch dann treu, wenn deren Rendite nicht einmal die Inflationsrate ausgleicht.

2. Renditeorientierter Anleger: Die Sicherheit darf auch bei ihm nicht zu kurz kommen – er möchte sein Portfolio aber breiter streuen und damit auch Chancen nutzen. Das Verhältnis zwischen Chancen und Risiken sollte bei ihm immer ausgewogen sein. Für ihn kommen deshalb nicht zuletzt auch grüne Investments als Teil des Portfolios in Frage, sie sind heute meist ertragreicher als herkömmliche Geldanlagen. Das Problem dabei: Für grüne Investments gibt es keine klaren Kriterien, es existiert kein zertifiziertes Gütesiegel. Entsprechend genau sollten Anleger hinschauen. Zu den Pionieren für grünes Geld zählt etwa der unabhängige Nürnberger Finanzdienstleister UDI. Seit 1998 hat man sich auf umweltfreundliche Geldanlagen im Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien spezialisiert. Mehr Informationen gibt es unter www.udi.de.

3. Wachstumsorientierter Anleger: Ein solcher Anleger stellt die Renditeperspektiven in den Fokus seiner Anlageentscheidung, Renditeeinbußen wie beim Sparbuch oder Festgeld akzeptiert er nicht. Etwas größere Risiken nimmt er bewusst in Kauf. Der Anteil grüner Investments aus dem Bereich der erneuerbaren Energien etwa kann bei diesem Anleger höher liegen als beim renditeorientierten Typen.

Foto: UDI/ACN

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