Der Begriff „Katzenschnupfen“ klingt zunächst einmal relativ harmlos – dabei steckt hinter der Bezeichnung eine ernst zu nehmende Erkrankung, deren Therapie durchaus anspruchsvoll sein kann. Beim Verdacht auf Katzenschnupfen sind deshalb eine frühzeitige Diagnose und eine entsprechende Behandlung entscheidend. Darüber hinaus können Katzenbesitzer einiges tun, um das Immunsystem ihrer Katze zu unterstützen und somit im besten Fall einem Katzenschnupfen vorzubeugen (www.vetepedia.de). Als Katzenschnupfen werden infektiöse Erkrankungen der Atemwege und Schleimhäute im Kopfbereich von Katzen bezeichnet. Ausgelöst werden diese oft durch Herpesviren, die meist direkt über den Kontakt zu einer erkrankten Katze übertragen werden. In der Folge kann es außerdem zur Infektion mit anderen Erregern kommen. Typische Symptome des Katzenschnupfens sind Fieber, Ausfluss aus Nase und Augen, häufig auch eine Bindehautentzündung oder Atembeschwerden, Husten und klassische Krankheitszeichen wie etwa Lethargie oder Gewichtsverlust. Besonders gefährdet für Katzenschnupfen sind nicht geimpfte Tiere, Jungkatzen, Freigänger und Katzen mit geschwächtem Immunsystem. Die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen Katzenschnupfen ist die Schutzimpfung, die bereits acht Wochen nach Geburt erfolgen sollte. Auch die folgenden Wiederholungsimpfungen müssen für einen ausreichenden Schutz erfolgen. Entscheidend ist aber auch ein stabiles Immunsystem, um Erreger erfolgreich abwehren zu können.

Ähnliche Beiträge